Die Erschaffung Gottes

Posted on 15. August 2012

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Wer fühlen will, muss hören

In unendlichen Weiten ohne Raum ohne Zeiten, toben die einzigen Herren von allem
In mächtigen Schlachten, in ewigem Streit, verbringen sie Ewig- um Ewigkeit
Vergehen und Auferstehen scheint der einzige Sinn, all so geben sie sich ihren Kräften hin
Denn keiner von ihnen wird jemals vernichtet. Denn einer ist immer dem And‘ren verpflichtet

Nie geht im Kampf eine Kraft ganz verloren, sie wird statt zu sterben stets wieder geboren
Feuer und Wasser, Erde und Sturm, auf ewig steht fest, der vier mächtigen Thron
Geschürt aus der Lust an der eig‘nen Gewalt, geben sie so ihren Kräften Gestalt
Stets werden müssen, nie sterben können – der Welten erster Anbeginn – das ist der Sinn

Im ewigen Kreislauf sich findend, sich bindend, dann wieder sich lassend und ewiglich hassend
Kann trotz aller Mühen im endlosen Ringen, keiner den And‘ren zur aufgabe zwingen
Doch wissend um Wege ihr Schicksal zu wenden, kommen sie überein ihren Krieg zu beenden
Nicht länger wollen sie sich als Feinde erscheinen und beschließen sich in einer Gestalt zu vereinen

All die Schönheit ihrer Stärken und die Fülle ihrer Gaben, soll nach ihrem Willen eine Aufgabe haben
Ein Wesen voll Weisheit, das aus Liebe handelt, ein Richter, gerecht, der in Wahrheit wandelt
Ein Gott, um zu herrschen, über alles das wird. Ein Gott, um zu richten, über alles was stirbt
So wünschen sie sich durch ihn eins zu sein und hauchen ihm ihr Bewusstsein ein

So wurde als Zeichen des Friedens der Waffen, Gott durch die vier Elemente erschaffen!
Doch was keiner ahnte und was keiner gewollt, dass dieser den And‘ren die Achtung nicht zollt
Er nutzt ihre Macht für die eigenen Triebe und bedeckt seine Gräuel mit dem Mantel der Liebe
Er hat alle Kräfte nun in sich verschlungen. So ist wieder schlechtem nur böses gelungen

© & ℗ Frank Barneföhr · Alle Rechte vorbehalten · Musik M.K.S. „Epic” · Keine unerlaubte Kopie, auch nicht auszugsweise, ohne schriftliche Genehmigung des Verfassers.

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