Liebeslügengift

Posted on 27. Juli 2012

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Die Liebe wurd’ mir wieder Gast
Und sprach mir freundlich ins Gewissen
Und ob ich wusste, was sie tat
Gab ich mich willig hin zum Fraß

Sie lockte mich mit Schmeichellügen
Und wollte voll den Kelch mir füllen
Der gar so lange leer mir blieb
So griff ich zu und trank ihr Gift

So schön wie mir die Sinne schwanden
So leicht ward ich entzweigeschlagen
So schwarz wie mir das Herz verbrannte
So finster war ihr helles Lachen

Muss Liebe mit Vertrauen schachern?
Damit Verlangen uns zermürbt?
Und um der süßen Liebe willen
Man selber sich zum Feinde wird?

Nie wieder will ich Liebe spüren
Ihr dienen oder selber lieben
So schwur ich dann in meiner Not
Doch nie hat mich erlöst seitdem
Meines Herzens Liebe Tod

© & ℗ Frank Barneföhr · Alle Rechte vorbehalten · Keine unerlaubte Kopie, auch nicht auszugsweise, ohne schriftliche Genehmigung des Verfassers.

Photo © by inOrbit

 

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