Bahnhof Welt

Der Zug fährt ab vom Bahnhof Welt
Bis Endstation globales Dorf
Hier warte ich, dem Rausch entflohen,
Auf eine neue Zeit

Hinter allem, was ich tue
Liegen Ohren an der Tür
Und durch endlos lange Zahlenreihen
Starren Augen her zu mir

Sie müssen wissen, was ich suche
Sie müssen wissen, was ich will

Sie wollen nicht nur meinen Namen

Sie brauchen was nur geht von mir

War bislang nur bares Wahres
Ist es heute digitales
Wir alle suchen unser Heil
In immerblanken Glitzerwelten

Eins Null Eins. Eins Null Null Eins
Die Welt liegt auf dem Gabentisch
Doch ich bin abgelenkt und müde
Von gähnend leeren Wünschen

Sie müssen wissen, was ich suche

Sie müssen wissen, was ich will

Sie wollen nicht nur meinen Namen

Sie brauchen was nur geht von mir

© & ℗ Frank Barneföhr · Alle Rechte vorbehalten · Keine unerlaubte Kopie, auch nicht auszugsweise, ohne schriftliche Genehmigung des Verfassers.

Geschrieben von · Der Silbenschmied

Ich spreche mit Tieren, tanze beim Kochen und singe beim Autofahren. Ich lache gerne. Über mich, das Leben und den ganzen Rest. Und manchmal auch einfach nur so.

2 Kommentare

  1. So, ich nominiere dich für den Liebsten Blog Award. Du hast so was verdient 😉 Die Fragen und so gibts auf meiner Seite

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